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Zusatzverdienst mit Adsense-Sharing

5. März 2009

Wer seine Links fleißig bei Social Bookmark Services sammelt oder verteilt, kann bei einigen Anbietern mit dem Adsense Sharing Modell noch ein paar Groschen nebenbei verdienen.

Was ist Adsense-Sharing?

Prinzipiell ist Adsense-Sharing eine einfache Sache: Auf einer beliebigen Webseite werden normale Adsense-Anzeigen eingeblendet. Die Einnahmen davon gehen normalerweise zu 100 Prozent an den Webseitenbetreiber. Zum Sharing kommt man nun, in dem die Publisher-ID einer Adsense Anzeige zu einem bestimmten Prozentsatz auf die ID eines (angemeldeten) Users geändert wird. Die Auszahlung erfolgt von Google, nicht vom Webseitenbetreiber.

Bei einem 50:50 Sharing, beispielsweise, wird der Anzeigenblock 50mal mit der ID des Seitenbetreibers eingeblendet und danach 50mal mit der Publisher-ID des Users. Hierbei werden also nicht die Einnahmen geteilt, sondern die Anzeigeneinblendungen. Falls also bei den ersten 50 Einblendungen 5 mal geklickt wird und bei den zweiten 50 Anzeigen gar nicht, hat der User einfach Pech gehabt. Statistisch verteilen sich die Klicks jedoch gleichmäßig auf beide Partner, sodaß das Adsense-Sharing insgesamt eine faire Sache ist.

Das Sharing Modell wird auch gerne benutzt, wenn eine Webseite von mehreren Personen betrieben wird.


Wer bietet Adsense-Sharing an?

mit Stand vom März 2009 konnten folgende, öffentliche Adsense Sharing Angebote gefunden werden:

Social News/Social Bookmarks

Anbieter Userbeteiligung
infopirat 80%
LinkMerken   70%
one3p  
readster  
Scoop.at 100%
ShortNews Sachprämien
Simpy 100%
SnaqIt  
xoorg.com  
Yigg.de 100% (von 33% der Anzeigenblöcke)

Artikelverzeichnisse/Shared Blogging

Anbieter Userbeteiligung
BloggerParty 50%
geek.de 50%
HipHop-Blog 80%
InfoBarrel.com   75%
stucktogether 75%


Wie meldet man sich zum Adsense Sharing an?

Grundvoraussetzung ist selbstverständlich ein eigener Adsense Account. Wer bislang noch kein eigenes Adsense-Konto hat, kann unter www.google.de/adsense/ eines eröffnen. Um an Adsense Sharing Programmen teilzunehmen benötigt man meistens nur seine eigene Publisher-ID. Diese findet man nach dem Einloggen in der rechten, oberen Ecke als pub-1234567890123456.

AdSensense Publisher-ID

Die Publisher-ID wird nun lediglich bei den verschiedenen Anbietern im eigenen Profil eingetragen. Bei Infopirat beispielsweise unter Mein Konto -> optionale Angaben, bei readster.de direkt im Account.

Yigg.de arbeitet hier ein wenig anders: unter Mein YiGG -> Mein YiGGSense -> Account verknüfpen muss man hier die E-Mail Adresse, die Postleitzahl und die letzten 5 Stellen der Telefonnummer angeben, mit denen man bei Adsense angemeldet ist. Diese Daten werden direkt mit Google abgeglichen und Yigg erhält dadurch auch Zugriff auf die Berichte des Adsense-Kontos. Ob man sich dennoch bei YiGGSense anmeldet, muss jeder für sich entscheiden.


Wieviel verdiene ich mit Adsense Sharing?

Was am Ende dabei rausspringt, hängt von viel zu vielen Faktoren ab um hier konkrete Schätzungen abzugeben. Es finden sich jedoch vereinzelte Berichte im Netz, nach denen mittlere bis hohe, zweistellige Beträge im Monat durchaus möglich sind. Als Zusatzverdienst für Leute die sowieso bookmarken oder als Beimischung zum Einkommensmix ist das recht angenehm.

Um jetzt über die eigenen Adsense Sharing Einnahmen genau im Bilde zu bleiben, bietet sich das Tracking mit URL-Channels an. Dazu wird für jeden Sharing-Anbieter bei dem man sich angemeldet hat im AdSense Account unter AdSense-Setup -> Channels -> URL-Channels die URL des Anbieters eingetragen, vorzugsweise ohne vorangestelltes WWW und ohne nachfolgendes Verzeichnis.

URL-Channels bei Adsense eintragen

Die über die entsprechenden Services generierten Einnahmen werden dann in den AdSense-Berichten einzeln aufgeführt, sodaß sich nach einiger Zeit sehr leicht entscheiden lässt, bei wem es sich am meisten lohnt, neue Nachrichten, Bokkmarks oder Beiträge zu veröffentlichen.

 


  1. dimido

    Ich bin da eher Skeptisch, ob sich mit diesen Möglichkeiten einige Euro mehr über AdSense verdienen lässt, da AdSense die Klick leider nicht anzeigt in den Statistiken.

  2. Thorsten

    Schau noch mal in den letzten Absatz:

    Die über Adsense-Sharing generierten Klicks werden durch die URL-Channels in der Statistik mitangezeigt.

  3. Freddi

    In der Liste fehlt noch limillimil.de.
    Ist zwar noch in der Beta-Phase aber schon voll funktionsfähig.
    Limillimil beteiligt den User zu 100%

    Grüße Frederik


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